top of page
  • Facebook
  • Instagram
Kaffee und Arbeit

Gesundheitskompass

Wissen für Körper, Geist und Familie.

Praxis Zabner · Physiotherapie · Psychologische Beratung · Hypnose · KOBIs Welt

Entdecke fundierte Beiträge aus den Bereichen Physiotherapie, psychologische Beratung, Hypnose und KOBIs Welt.

Verständlich erklärt und mit viel Herz geschrieben.

Manuelle Therapie - wenn Bewegung wieder leichter wird

vor 7 Tagen
4 Min. Lesezeit

Schmerzen beim Drehen des Kopfes, ein steifer Rücken am Morgen oder eine Schulter, die sich plötzlich nicht mehr so frei bewegen lässt wie gewohnt - Bewegungseinschränkungen können sich ganz unterschiedlich bemerkbar machen.

Oft versuchen wir zunächst, die betroffene Stelle zu schonen. Doch nicht immer liegt die Ursache einer Beschwerde genau dort, wo wir den Schmerz wahrnehmen.

Hier setzt die Manuelle Therapie an.

Sie ist eine spezielle Form der Physiotherapie, bei der Therapeutinnen und Therapeuten mit gezielten Untersuchungs- und Behandlungstechniken Funktionsstörungen des Bewegungsapparates erkennen und behandeln.


Frau wird behandelt

Was ist Manuelle Therapie?

Bei der Manuellen Therapie stehen vor allem Gelenke, Muskeln und das Zusammenspiel der verschiedenen Strukturen des Bewegungsapparates im Mittelpunkt.

Zu Beginn wird untersucht:

Wie beweglich ist ein Gelenk? Welche Bewegung löst Beschwerden aus? Gibt es Unterschiede zwischen beiden Körperseiten? Wie verhalten sich die umliegenden Muskeln und Strukturen?

Auf Grundlage dieser Untersuchung wird entschieden, welche Behandlungstechniken sinnvoll sind.

Dabei kommen beispielsweise sanfte Mobilisationen, spezielle Handgriffe und je nach Befund aktive Übungen zum Einsatz.

Das Ziel ist nicht einfach nur, eine schmerzende Stelle zu behandeln. Vielmehr geht es darum, Bewegungsabläufe zu verstehen und eingeschränkte Funktionen gezielt zu verbessern.


Wann kann Manuelle Therapie eingesetzt werden?

Manuelle Therapie kann bei ganz unterschiedlichen Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz kommen.

Dazu gehören beispielsweise:

• Beschwerden an der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule

• Bewegungseinschränkungen der Schulter

• Beschwerden an Knie oder Hüfte

• Probleme an Ellenbogen, Hand oder Fuß

• eingeschränkte Beweglichkeit nach Verletzungen oder Operationen

• Gelenkbeschwerden

• muskuläre Spannungen in Verbindung mit Bewegungseinschränkungen


Welche Behandlung geeignet ist, hängt dabei immer vom individuellen Befund ab.


Nicht immer ist dort die Ursache, wo es weh tut

Unser Körper arbeitet nicht in einzelnen, voneinander unabhängigen Bereichen.

Ein Beispiel: Eine Patientin kommt aufgrund von Schmerzen im Schulterbereich in die Praxis. Natürlich wird die Schulter untersucht, aber damit ist die Befundaufnahme noch nicht beendet.

Auch die Beweglichkeit der Hals- und Brustwirbelsäule, die Stellung des Schulterblattes oder das Zusammenspiel der umliegenden Muskulatur können eine Rolle spielen.

Genau deshalb ist die Untersuchung ein wichtiger Bestandteil der Manuellen Therapie.

Statt ausschließlich zu fragen:

„Wo tut es weh?“

geht es auch um die Frage:

„Welche Funktion ist verändert und was könnte damit zusammenhängen?“


Ein Beispiel aus dem Praxisalltag

Frau Berger*, 52 Jahre, kommt mit seit mehreren Wochen bestehenden Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich zu uns. Besonders unangenehm ist es beim Autofahren. Beim Blick über die Schulter kann sie den Kopf nur eingeschränkt drehen. Auch am Arbeitsplatz bemerkt sie zunehmend ein Spannungsgefühl im Nacken.

Ihr erster Gedanke: „Meine Nackenmuskeln sind einfach total verspannt.“

Bei der physiotherapeutischen Untersuchung zeigt sich tatsächlich eine erhöhte Muskelspannung. Gleichzeitig fällt jedoch auf, dass die Beweglichkeit bestimmter Abschnitte der Hals- und Brustwirbelsäule eingeschränkt ist.

Die Behandlung konzentriert sich deshalb nicht ausschließlich auf die verspannte Muskulatur.

Mit ausgewählten Techniken der Manuellen Therapie werden die betroffenen Bereiche mobilisiert. Ergänzend erhält Frau Berger aktive Übungen, die sie auch zu Hause durchführen kann.

Im Verlauf der Behandlung verbessert sich die Beweglichkeit. Der Blick über die Schulter fällt ihr wieder leichter und auch das Spannungsgefühl im Alltag nimmt ab.


Das Beispiel zeigt: Beschwerden können verschiedene Ursachen und Zusammenhänge haben. Eine genaue Untersuchung hilft dabei, die Behandlung individuell darauf abzustimmen.


*Name und Details des Fallbeispiels wurden geändert.


Was passiert bei einer Behandlung?

Eine Behandlung mit Manueller Therapie beginnt nicht einfach mit einem bestimmten Handgriff.

Zunächst verschafft sich die Therapeutin oder der Therapeut ein Bild von den Beschwerden und der Beweglichkeit.

Je nach Befund können anschließend unterschiedliche Techniken eingesetzt werden.

Ein Gelenk kann beispielsweise vorsichtig mobilisiert werden. An anderer Stelle kann die Behandlung der umgebenden Strukturen sinnvoll sein. Häufig werden passive Techniken mit aktiven Bewegungen oder Übungen kombiniert.

Denn langfristig geht es nicht nur darum, dass sich eine Bewegung während der Behandlung besser anfühlt.

Der Körper soll die gewonnene Beweglichkeit auch im Alltag wieder nutzen können.



Nackenbehandlung

Muss Manuelle Therapie „knacken“?

Nein.

Manuelle Therapie wird manchmal automatisch mit einem deutlich hörbaren „Knacken“ verbunden. Das ist jedoch nicht das eigentliche Ziel der Behandlung.

Viele Techniken sind ruhig, kontrolliert und sehr gezielt. Gelenke können beispielsweise innerhalb ihres natürlichen Bewegungsspielraums mobilisiert werden, ohne dass dabei überhaupt ein Geräusch entsteht.

Entscheidend ist nicht, ob etwas knackt.

Entscheidend ist, welche Technik zum jeweiligen Befund und zum Patienten passt.





Manuelle Therapie und aktive Bewegung gehören zusammen

Die Hände der Therapeutin oder des Therapeuten können einen wichtigen Impuls geben.

Doch Bewegung bleibt ein entscheidender Bestandteil einer physiotherapeutischen Behandlung.

Deshalb kann es sinnvoll sein, die Manuelle Therapie mit individuellen Übungen zu ergänzen. Diese können beispielsweise dazu dienen, Beweglichkeit zu erhalten, Muskulatur gezielt zu aktivieren oder Bewegungsabläufe zu verbessern.

So entsteht aus einer zunächst eher passiven Behandlung Schritt für Schritt wieder mehr aktive Bewegung.


Manuelle Therapie in der Praxis Zabner

In unserer Praxis in Langenhagen behandeln wir Menschen mit ganz unterschiedlichen Beschwerden und Bewegungseinschränkungen.

Dabei ist uns wichtig, nicht nach einem starren Schema zu arbeiten.

Jeder Mensch bewegt sich anders. Beschwerden haben unterschiedliche Ursachen, Voraussetzungen und Verläufe. Deshalb beginnt eine gute Behandlung für uns immer mit einem genauen Blick auf die individuelle Situation.


Unser Ziel: Bewegung verstehen, Funktionen verbessern und gemeinsam daran arbeiten, dass Bewegung im Alltag wieder leichter fällt.



Kommentare


Kobi Akademie

Kennst du schon

KOBIs Welt?

Liebevoll entwickelte Fantasiereisen

und Mutprogramme

für Kinder von 6-10 Jahren.

Ängste verstehen

 

Mut & Stärke

 

Selbstvertrauen fördern

 

Entspannung lernen

Unsere vier Säulen - für dein Wohlbefinden

In unserer Praxis arbeiten wir ganzheitlich und individuell.

Mit Herz, Fachwissen und Erfahrung

Physiotherapie

Fitnessball-Training

Für mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen und ein aktives Leben.

Psychologische Beratung

Praxis Zabner

Für mehr Klarheit, innere Balance und neue Perspektiven.

Hypnose

Moderner hellbrauner Stuhl

Für nachhaltige Veränderung, innere Stärke und neue Wege.

Vitalmassagen

Frau Genießt Spa

Für Entspannung, Regeneration und wohltuende Auszeiten.

Physiotherapie & ganzheitliches Wohlbefinden.png

Kontakt

Walsroder Str. 149

30853 Langenhagen

​0511 - 77 23 55

praxis.zabner@gmx.de

Offnungszeiten

Mo - Do: 08:00 - 19:00 Uhr

Fr.           08:00 - 14:30 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Wir sind für Sie da

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität.

  • Facebook
  • Instagram
bottom of page