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Mein Kind hat Angst

  • vor 2 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit

Die Geschichte hinter KOBIs Welt und warum Fantasie Kindern Mut schenken kann


Mutter mit Kind

"Mama… kannst du noch kurz bei mir bleiben?"


Es gibt Sätze, die vergisst man nie. Nicht, weil sie besonders laut sind. Sondern weil sie mitten ins Herz treffen. Vielleicht kennst du genau diesen Moment. Es ist Abend. Der Tag war eigentlich schön. Es wurde gelacht, gespielt und getobt. Ihr habt gemeinsam gegessen, Zähne geputzt und gekuschelt. Alles scheint wie immer. Doch kaum wird das Licht ausgeschaltet, verändert sich etwas.

Dein Kind schaut an die Decke. Es wird ganz still. Dann kommt die leise Frage:

"Mama… was ist, wenn morgen niemand mit mir spielt?"


Du setzt dich noch einmal ans Bett.

„Ach Schatz, das wird bestimmt schön.“

Doch dein Kind antwortet nicht. Stattdessen rutschen die kleinen Finger unter die Bettdecke, die Augen füllen sich mit Tränen und plötzlich folgen noch mehr Fragen.

"Was ist, wenn ich etwas falsch mache?"

"Was ist, wenn alle lachen?"

"Was ist, wenn ich das nicht schaffe?"

Und in diesem Moment spürst du etwas, das wahrscheinlich jede Mutter und jeder Vater kennt.

Du möchtest dein Kind beschützen. Du möchtest die Angst einfach wegnehmen.

Aber du kannst es nicht.


Mein Kind hat Angst - was kann ich tun?

Wenn du gerade nach "Mein Kind hat Angst - was kann ich tun?" gesucht hast, bist du nicht allein. Viele Eltern erleben genau diese Momente und wünschen sich nichts sehnlicher, als ihrem Kind Sicherheit, Mut und Vertrauen mit auf den Weg zu geben.

In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Eltern, die genau diese Situation beschreiben.

Sie erzählen mir von Kindern, die morgens Bauchschmerzen haben, obwohl sie körperlich gesund sind. Von Kindern, die sich plötzlich nichts mehr zutrauen. Von Kindern, die am liebsten gar nicht mehr in den Kindergarten oder in die Schule möchten.

Oder von Kindern, die nach außen fröhlich wirken und abends plötzlich ganz viele Sorgen haben.

Vielleicht erkennst du dein eigenes Kind gerade ein kleines Stück wieder.

Dann möchte ich dir zuerst eines sagen: Du bist nicht allein.

Und dein Kind ist es auch nicht.


Die Geschichte von Emma

Kind schaut aus dem Fenster

Emma ist acht Jahre alt. Sie liebt Pferde. Sie malt stundenlang kleine Einhörner und könnte den ganzen Nachmittag draußen verbringen. Wenn sie lacht, steckt sie alle anderen an.

Eigentlich.

Denn jeden Montagmorgen scheint dieses fröhliche Mädchen wie ausgewechselt. Schon beim Frühstück schiebt sie ihr Müsli hin und her. „Ich habe keinen Hunger.“ Ein paar Minuten später hält sie sich den Bauch.

„Mir ist irgendwie schlecht.“

Ihre Mama streicht ihr liebevoll über den Rücken.

„Geht es dir wirklich nicht gut?“

Emma zuckt nur mit den Schultern. Als sie später vor der Schule stehen, greift sie plötzlich nach der Hand ihrer Mama. Ganz fest. So fest, dass sie sie kaum wieder loslassen möchte.

„Kannst du heute mitkommen? Nur bis zur Tür?“

Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. Im Klassenzimmer passiert nichts Schlimmes.

Niemand ärgert sie. Niemand lacht sie aus. Und trotzdem fühlt sich für Emma jeder Tag wie ein kleiner Berg an, den sie erst einmal erklimmen muss.

Während andere Kinder einfach losrennen, überlegt Emma dreimal, bevor sie sich meldet.

Während andere laut lachen, fragt sie sich, ob ihr eigenes Lachen vielleicht komisch klingt.

Während andere mutig ausprobieren, hat Emma Angst, einen Fehler zu machen.


Am Nachmittag sitzt sie auf ihrem Bett. Vor ihr liegt ein Blatt Papier. Eigentlich wollte sie ihr Lieblingspferd malen. Doch der Stift bewegt sich nicht. Sie schaut aus dem Fenster.

Ganz leise sagt sie:

"Ich wäre so gerne mutig."


Als ich diese Geschichte zum ersten Mal hörte, musste ich schlucken.

Nicht, weil Emma die Einzige ist.

Sondern weil ich wusste, dass es Tausende Kinder gibt, die sich genauso fühlen.

Vielleicht sogar dein eigenes.


Kinder zeigen ihre Ängste oft ganz anders

Kinder sagen selten: "Ich habe Angst."

Oder:

"Mein Selbstvertrauen ist gerade ganz klein."


Sie zeigen ihre Gefühle auf eine andere Weise. Sie bekommen Bauchschmerzen. Sie schlafen schlechter ein. Sie möchten plötzlich nicht mehr alleine bleiben. Sie klammern. Sie werden still.

Oder sie reagieren ungewohnt wütend.

Als Eltern fragt man sich dann schnell:

„Mache ich etwas falsch?“

Diese Frage höre ich oft.

Und meine Antwort ist fast immer dieselbe:

Nein.

Kinder wachsen jeden Tag über sich hinaus.

Jeder neue Schultag, jede neue Situation und jede kleine Herausforderung verlangt ihnen unglaublich viel ab.

Manchmal brauchen sie einfach einen Ort, an dem sie wieder Kraft sammeln dürfen.


Warum Fantasiereisen Kindern helfen können

Kinder erleben die Welt anders als Erwachsene. Während wir versuchen, Probleme mit Erklärungen zu lösen, denken Kinder in Bildern, Geschichten und Fantasie.

Genau deshalb können Fantasiereisen für Kinder eine wunderbare Möglichkeit sein, zur Ruhe zu kommen, Gefühle einzuordnen und neues Selbstvertrauen aufzubauen.


Nicht, weil eine Geschichte alle Sorgen verschwinden lässt. Sondern weil sie einem Kind zeigt:

"Du bist nicht allein."

Und manchmal ist genau dieses Gefühl der erste Schritt zu mehr Mut.


Warum ich KOBIs Welt erschaffen habe

Kobi

Genau aus diesem Gedanken heraus ist KOBIs Welt entstanden. Ich wollte keinen weiteren Ratgeber schreiben. Keine Liste mit zehn Tipps. Keine komplizierten Übungen. Ich wollte einen Ort erschaffen. Eine kleine Welt, in der Kinder einfach Kind sein dürfen. Eine Welt, in der niemand sagt:

"Nun hab dich doch nicht so."

Sondern ein kleiner Kobold, der sich neben sie setzt und sagt:

"Ich kenne dieses Gefühl. Komm, wir gehen den Weg gemeinsam."


In KOBIs Welt gibt es einen Wald voller Magie. Einen Wasserfall, in den Sorgen fließen dürfen.

Einen Baum der Stärke. Einen kleinen Mutstein. Und einen Freund, der Kinder niemals auslacht, sondern ihnen zeigt, dass Mut wachsen darf.

Ganz langsam.

Schritt für Schritt.


Selbstvertrauen bei Kindern stärken - Manchmal beginnt alles mit einer Geschichte

Ich glaube fest daran, dass Kinder nicht perfekt sein müssen. Sie müssen nicht die Lautesten sein.

Nicht die Mutigsten. Nicht die Besten. Sie dürfen einfach sie selbst sein. Wenn ein Kind sich verstanden fühlt, passiert oft etwas Wundervolles.

Es traut sich, den Finger zu heben.

Es geht mutiger in die Schule.

Es schläft ruhiger ein.

Es glaubt wieder ein kleines bisschen mehr an sich.

Vielleicht nicht morgen.

Vielleicht auch nicht nächste Woche.

Aber irgendwann sagt es einen Satz, den sich wohl alle Eltern wünschen.

"Mama… weißt du was?"

"Ich habe mich heute getraut."

Genau für diesen Moment habe ich KOBIs Welt erschaffen.



Kobi

Was ist KOBIs Welt?

KOBIs Welt ist eine liebevoll entwickelte Fantasiereise für Kinder im Grundschulalter. Mit Geschichten, Entspannungsreisen, kleinen Mutmachern und liebevoll gestalteten Materialien begleite ich Kinder dabei, zur Ruhe zu kommen, ihr Selbstvertrauen zu stärken und mutiger mit neuen Situationen umzugehen.

KOBIs Welt ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie ist vielmehr eine achtsame Begleitung für Kinder und Eltern, die sich mehr Ruhe, Zuversicht und Vertrauen im Alltag wünschen.

Vielleicht beginnt Mut nicht mit einem großen Schritt.

Vielleicht beginnt er mit einer kleinen Geschichte.

Und vielleicht wartet genau deshalb KOBI schon auf dein Kind.


Entdecke KOBIs Welt


Wenn du deinem Kind eine kleine Auszeit voller Fantasie, Geborgenheit und Mut schenken möchtest, dann lade ich euch herzlich ein, KOBIs Welt kennenzulernen.


Dort warten liebevoll gestaltete Fantasiereisen, kleine Mutmacher und Geschichten darauf, dein Kind daran zu erinnern, was manchmal im Alltag verloren geht:

Den Glauben an sich selbst.



Kobi

Von Herzen für dich ❤️

Wenn du bis hierher gelesen hast, dann hast du wahrscheinlich an ein ganz bestimmtes Kind gedacht. Vielleicht an dein eigenes. Vielleicht an dein Enkelkind. Oder an einen kleinen Menschen, der dir besonders am Herzen liegt.


Ich wünsche mir, dass dieser Beitrag dir nicht nur Hoffnung geschenkt hat, sondern auch das Vertrauen, dass Mut wachsen darf, Schritt für Schritt und im eigenen Tempo.

Denn jedes Kind trägt bereits alles in sich, was es braucht.

Manchmal braucht es einfach nur jemanden, der daran glaubt.

Ich wünsche euch von Herzen viele kleine Momente voller Mut, Geborgenheit und leuchtender Kinderaugen.


Alles Liebe

Jennifer Zabner-Glahn

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